1,00% p.a.

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Tagesgeldzinsen berechnen


Tagesgeld Testsieger im November 2014

Dienstag den 11.11.2014

Das Sparjahr geht langsam in die heiße Phase. Viele einstige Spitzenanbieter haben längst den Anschluss nach oben verloren, wenn es um die Zinsen für Tagesgeldkonten geht. Andere hingegen streben derzeit nach Höherem und bieten trotz des gegenwärtigen Niedrigzinsniveaus eine attraktive Verzinsung für ihr Tagesgeld an.

Auffällig ist, dass sich unter den unserer Ansicht nach fünf derzeit besten Anbietern beim Tagesgeld nur ein einziges deutsches Institut befindet. Alle anderen Banken kommen aus dem europäischen Ausland und bieten in Deutschland gute Zinsen für ihr Tagesgeldkonto an.

Tagesgeld mit dem höchsten Zinssatz

Logo PSA Direktbank

© PSA Direktbank

Das Tagesgeldkonto, für welches es derzeit die höchste Verzinsung gibt, ist das PSA Direktbank Tagesgeld. Seit kurzem bietet diese Bank ihr Tagesgeld zu einem attraktiven Zinssatz von 1,50 Prozent p.a. in Deutschland an. Die Verzinsung ist garantiert bis zum 28. Februar 2015. Dazu kommt der Vorteil, dass die Gutschrift der Zinsen monatlich erfolgt, was zugleich die Möglichkeit bietet, den Zinseszinseffekt beim diesem Tagesgeld zu nutzen.

Abgesichert sind die Einlagen bei der PSA Direktbank über die französische Einlagensicherung, die der EU-weiten Einlagensicherheit entspricht und damit bis zu 100.000 Euro je Kunde beträgt. Angelegt werden kann beim PSA Direktbank Tagesgeld eine Summe von bis zu einer Million Euro zum genannten Zinssatz.

Wer ist die PSA Direktbank?

Der Name PSA Direktbank wird vielen Sparern nicht unbedingt geläufig sein. Viel bekannter ist die Bank, welche hinter der PSA Direktbank steht, die PSA Peugeot Citroën. Bereits seit dem Jahr 1973 ist die Banque PSA Finance mit ihren beiden Geschäftsbereichen Peugeot Bank und Citroen Bank in Deutschland tätig. Für viele gilt die PSA Peugeot Citroën seitdem als ein zuverlässiger Partner in Sachen Finanzen.

Seit kurzem bietet die PSA Direktbank das so attraktiv verzinste Tagesgeld an. Ob mehr dahinter steckt, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen. Aber für Sparer, die für kurze Zeit eine vergleichsweise hohe Verzinsung für ihr Tagesgeldkonto wünschen, dürfte das PSA Direktbank Tagesgeld derzeit eine wichtige Bank darstellen.

Tagesgeld mit der höchsten Sicherheit

Logo 1822direkt

© 1822direkt

Nach wie vor Testsieger unter den Tagesgeldkonten, wenn es um die höchste Sicherheit geht, ist das 1822direkt Tagesgeld. Da diese Direktbank eine unmittelbare Tochter der Frankfurter Sparkasse ist, gilt für sie zugleich die Einlagensicherung der Sparkassen. Diese liegt, abgesichert über den Haftungsverbund der Sparkassen bei 100 Prozent der angelegten Sichteinlagen und Spareinlagen, welche bei der 1822direkt getätigt werden.

Derzeit gibt es beim 1822direkt Tagesgeld eine Verzinsung von 1,30 Prozent p.a. für Neukunden, diese ist garantiert bis zum 1. Februar 2015. Die Zinsgarantie gilt für Anlagebeträge von bis zu 25.000 Euro je Kunde. Wirklich viel mag dies nicht erscheinen, aber ein Anlagebetrag von 25.000 Euro ist für viele Sparer bereits eine hohe Hausnummer. Wer mehr auf einem Tagesgeldkonto anlegen möchte, der ist wahrscheinlich mit den Zinsangeboten anderer Banken besser bedient.

Tagesgeld Empfehlung der Redaktion

Logo Cortal Consors

© Cortal Consors

Cortal Consors bietet bereits seit längerer Zeit eines der besten Tagesgeldkonten überhaupt an. Inzwischen gibt es bei der Direktbank zwar nur noch 1,20 Prozent p.a. auf das Tagesgeld für Neukunden aber die Zinsgarantie beim Cortal Consors Tagesgeld hat es nach wie vor in sich!

Der Zinssatz von 1,20 Prozent p.a. ist auf 12 Monate garantiert. D. h. für das Geld, das Sie im Rahmen der Bedingungen auf dem Cortal Consors Tagesgeldkonto angelegen, erhalten Sie ein ganzes Jahr lang nach der Kontoeröffnung die genannte Verzinsung. Mehr Zinsgarantie gibt es bei Tagesgeldkonten derzeit nicht. Lediglich für Festgelder sind längere Zinslaufzeiten möglich. Wobei dies dann zugleich bedeutet, dass das angelegte Geld tatsächlich auch fest angelegt und damit nicht flexibel verfügbar ist. Was bei einem Tagesgeldkonto nicht der Fall ist, und wodurch beim Cortal Consors Tagesgeld eine Verfügung über das angelegte Geld zu jeder Zeit möglich ist.

Welche Tagesgeldkonten aktuell noch Spitze sind

Neben den drei genannten Banken

  • der PSA Direkt
  • der 1822direkt und
  • Cortal Consors

bieten noch zwei andere Banken derzeit Konditionen in Sachen Tagesgeld, die ebenfalls als Spitze bezeichnet werden können und die deshalb bei uns unter den Top 5 der Tagesgeldkonten geführt werden.

Spitzenreiter Tagesgeld November 2014

© Franke-Media.net

Sberbank Logo

© sberbank

Zum einen ist dies die Sberbank Direkt, die 1,30 Prozent p.a. für ihr Tagesgeld bietet, für eine nach oben hin unbegrenzte Anlagesumme. Die Zinsgarantie bei dieser Direktbank läuft aktuell noch bis zum 31. Dezember 2014, die Gutschrift der Zinsen erfolgt vierteljährlich und macht damit über das Jahr hinweg einen Zinseszinseffekt möglich, wenn die Zinsen nicht abgehoben, sondern weiter angespart werden.

Ebenfalls sehen lassen kann sich das Tagesgeld der Renault Bank direkt. Die Direktbank des Autoherstellers Renault bietet aktuell 1,20 Prozent p.a. an für Neukunden, ebenfalls mit einer Zinsgarantie bis zum 31. Dezember dieses Jahres. Maximal kann zu diesen Zinsbedingungen beim Renault Bank direkt Tagesgeld ein Betrag von bis zu einer Million Euro angelegt werden. Die Gutschrift der Zins erfolgt monatlich, was über das Jahr hinweg einen schönen Zinseszinseffekt möglich macht.

Woher kommen die hohen Zinsunterschiede bei Tagesgeldkonten?

Die Frage, die Sparer in Deutschland inzwischen natürlich besonders bewegt, ist die nach den hohen Unterschieden bei den Zinsen. Von miserablen Minizinsen bis hin zu 1,50 Prozent p.a. liegt derzeit die Spannbreite bei den Tagesgeldzinsen für private Anleger.

Woher kommen diese hohen Zinsunterschiede?

Sind sie von den Banken hausgemacht oder reine Willkür der Europäischen Zentralbank, welche den Leitzins niedrig hält und die Einlagen der Banken selbst mit einem Strafzins versehen hat?

Dies sind Fragen, die Anleger beschäftigten und wohl auch in den kommenden Monaten kaum loslassen wird. Eine Antwort darauf ist schwer und kann wohl nur von jeder Bank oder Sparkasse selbst getätigt werden. Sicher sind Zinsen von über 1,00 Prozent p.a. derzeit als vergleichsweise sehr hoch einzuschätzen, da diese kaum mehr ein Abbild der Realität der Geldinstitute sein können. Schließlich sind sie es, die mit dem niedrigen Leitzins von nur noch 0,05 Prozent und dem Strafzins von minus 0,20 Prozent taktieren müssen.

Für Sparer bedeutet dies jedoch eines: Konkurrenz belebt das Geschäft! Genau dies passiert seit einigen Jahren, wenn es um das Tagesgeld (und auch das Festgeld) geht. Die Anleger haben die Möglichkeit, sich gegen Minizinsen und für eine halbwegs gute Verzinsung ihrer Tagesgeldanlagen zu entscheiden. Sie können sich abwenden von den Banken und Sparkassen, welche ihnen Zinsen unter der Inflationsrate anbieten und die Ersparnisse ihrer Kunden damit in eine negative Realverzinsung treiben.

Sie können sich hinwenden zu Banken, welche vergleichsweise gute Zinsen für ihre Tagesgeldkonten anbieten und dort ihr Geld anlegen. Denn wie gesagt: Die Konkurrenz belebt mittlerweile längst das Geschäft beim Tagesgeld. Die Sparer haben damit die Wahl und nicht die Qual, negative Realzinsen in Kauf nehmen zu müssen.

Auf die Einlagensicherung achten!

Einlagensicherung beachten

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Doch egal wie hoch die Zinsen sind und wie verlockend ein Tagesgeldkonto auch sein mag, die Sicherheit der Einlagen sollte dabei nicht vernachlässigt werden. Deshalb gilt als dringende Empfehlung: Nie mehr Geld auf einem Tagesgeldkonto, Festgeldkonto oder anderen Sparkonto anzulegen, welches die Einlagensicherung der jeweiligen Bank übersteigt!!! Dies dient der eigenen Sicherheit des angelegten Geldes und man schaut nicht in die Röhre, falls es doch zu einer Pleite der Bank kommen sollte, bei der man sein Geld als Tagesgeld oder anderweitig auf zum Beispiel einem Festgeldkonto als Spareinlage angelegt hat.


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