1,00% p.a.

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Zinsen täglich fälliger Einlagen weiter auf Minizins-Niveau

Dienstag den 15.04.2014

Die Sparer in Deutschland sind gefangen zwischen Tagesgeldern, die auf Minizins-Niveau liegen und den Angeboten von Banken, die tatsächlich noch Zinssätze über der aktuellen Inflationsrate liegen. Wer nun wirklich noch eine Realverzinsung erwirtschaften will mit seinem Tagesgeldkonto, der muss bei der Suche nach einer Bank immer genauer hinsehen, um nicht am Ende unter dem Strich nicht doch noch schlechte Zinsen für sein gutes Geld zu erhalten.

Zinsen für täglich fällige Einlagen stagnieren

Wie die MFI-Zinsstatistik für Deutschland im Februar gezeigt hat, hat sich der Durchschnittszins für täglich fällige Einlagen für Verbraucher auf dem Niveau des Januars dieses Jahres eingependelt. Mit nur noch 0,38 Prozent p.a. ist dies derart schlecht, dass dabei vor allem eines offensichtlich wird: neben einigen wirklich guten Anbietern, deren Zinssätze für das Tagesgeld über 1,00 Prozent p.a. liegen, muss es eine Masse an Banken und Sparkassen geben, deren Verzinsung für das Tagesgeldkonto so miserabel ist, dass der durchschnittliche Zinssatz derart niedrig sein kann.

Denn zwischen 1,30 Prozent p.a., welche aktuell beispielsweise Cortal Consors auf immerhin 12 Monate garantiert bietet und 0,38 Prozent p.a. liegen Welten von 0,92 Prozent p.a. – auf die Sparer verzichten, wenn sie allein nur ein Tagesgeldkonto abschließen, dass auf dem Durchschnittszins liegt. Noch schlimmer ist es, wenn Geld gespart wird auf einem Tagesgeldkonto, dessen Verzinsung auch noch unter dem sowieso schon sehr schlechten durchschnittlichen Zinssatz liegt.

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Sparer sollten Minizinsen nicht hinnehmen!

Die große Zinsschere zeigt, dass es durchaus nicht nur Minizinsen in Deutschland gibt, auch wenn dies gerne so Aufmerksamkeit heischend von verschiedenen Medien berichtet wird. In Wirklichkeit ist die Bandbreite an Tagesgeldzinsen sehr groß, wie allein der Blick auf den Durchschnittszins und das Tagesgeld von Cortal Consors zeigt.

Sparer sollten es sich deshalb nicht antun, ihr Bank zu derart niedrigen Zinsen anzulegen, wie es bei Filialbanken mittlerweile fast an der Tagesordnung ist. Denn dies würde zugleich bedeuten, dass die Vorgehensweise ihrer Bank oder Sparkasse für gut heißen und mit ihrem Geld auf einem solch sehr schlecht verzinsten Tagesgeldkonto auch noch unterstützen.

Minizinsen versus Zinshopping

Anstatt ihrer Bank weiter ihr schönes Geld zu schenken  und dafür eine negative Realverzinsung zu erhalten, das heißt, Minuszinsen, sollten sie sich lieber nach gut verzinsten Tagesgeldern umsehen, bei denen es nicht nur einen Ausgleich der Inflationsrate gibt, sondern zugleich wenigstens eine kleine Rendite. Denn das Sparen sollte ja letztlich belohnt – nicht aber bestraft werden. Oder etwa nicht?

Seit Herbst 2011 durchweg sinkendes Zinsniveau

Wie die unten stehende Tabelle zeigt, sind die Zinsen für täglich fällige Einlagen privater Haushalte im Neugeschäft in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Seit dem Oktober des Jahres 2011 ging es ständig bergab mit dem durchschnittlichen Zinsniveau für Tagesgeldkonten, von damals immerhin noch 0,92 Prozent p.a. auf nunmehr nur noch 0,38 Prozent p.a. und damit um weit mehr als die Hälfte.

Eine wirkliche Zinswende wird es in den kommenden Monaten auch nicht geben, davon ist derzeit auszugehen. Dennoch gibt es sie immer wieder mal, die Banken, die gegen den großen Strom schwimmen wollen und ihre Zinsen nach oben schrauben, anstatt sie noch weiter zu senken. So auch die Renault Bank direkt, die zum 23. April dieses Jahres ihre Tagesgeldzinsen von derzeit noch 1,10 Prozent p.a. auf 1,30 Prozent p.a. erhöht.

Effektivzinssätze Banken Deutschland im Neugeschäft täglich fällige Einlagen privater Haushalte

Jahr – Monat

Durchschnittlicher Zinssatz p.a.

2011-10

0,92

2011-11

0,91

2011-12

0,91

2012-01

0,89

2012-02

0,88

2012-03

0,84

2012-04

0,81

2012-05

0,79

2012-06

0,77

2012-07

0,71

2012-08

0,68

2012-09

0,64

2012-10

0,61

2012-11

0,59

2012-12

0,57

2013-01

0,54

2013-02

0,51

2013-03

0,50

2013-04

0,47

2013-05

0,46

2013-06

0,44

2013-07

0,43

2013-08

0,42

2013-09

0,41

2013-10

0,40

2013-11

0,39

2013-12

0,39

2014-01

0,38

2014-02

0,38

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