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Beim Tagesgeldsparen nicht nur auf die Zinsen achten

Mittwoch den 29.05.2013

Wer Geld anlegt, für den ist oft die Rendite das Wichtigste. Dies gilt auch für das Sparen auf einem Tagesgeldkonto, bei dem neben der Höhe des Zinssatzes auch die hohe Flexibilität dieser Anlageart eine große Rolle spielt. Doch gerade in Zeiten, in denen die Zinsen weniger üppig ist, wird deutlich, dass beim Tagesgeldsparen nicht nur auf die Zinsen geachtet werden sollte, sondern dass es darüber hinaus wichtige Merkmale von Tagesgeldkonten gibt.

Variabler Zins beim Tagesgeld

Ein variabler Zinssatz bedeutet, dass der Zins veränderbar ist, und dies jederzeit. Tagesgeldkonten, die eine variable Verzinsung haben, können damit von heute auf morgen ihre Verzinsung ändern. Dies bedeutet für den Sparer auf der einen Seite natürlich eine gewisse Unsicherheit, da sie sich nicht über Monate hinweg auf den gleichen Zinssatz verlassen können. Auf der anderen Seite bedeutet dies natürlich auch, dass in den Zeiten, in denen das Zinsniveau steigt, auch die Zinsen für das variabel verzinste Tagesgeldkonto bald wieder ansteigen könnten. Der variable Zinssatz ist damit das Gegenteil von einer garantierten Verzinsung, die es für Tagesgeldkonten ebenfalls gibt.

Die Zinsgarantie beim Tagesgeld

Ein garantierter Zinssatz für ein Tagesgeldkonto ist immer dann eine gute Sache, wenn die Zinsen für Spareinlagen allgemein im Sinkflug begriffen sind. Durch die Zinsgarantie wird ein bestimmter Zins auf eine vorgegebene Zeit oder bis zu einem bestimmten Datum festgelegt. Eine solche Garantie für die Verzinsung gibt es in der Regel jedoch nur für Neukunden, und nicht jede Bank bietet für ihr Tagesgeld einen solchen garantierten Zinssatz an. Wird aus dem Sparer dann irgendwann der Bestandskunde, bedeutet dies oftmals zugleich gleich, dass der Tagesgeldzins deutlich sinkt. Bei einer von vorneherein variablen Verzinsung hingegen ist der Zinssatz meist für alle Kunden gleich und es wird kein Unterschied zwischen einem Neukunden und einem Bestandskunden gemacht. Einen Überblick über empfehlenswerte Angebote mit Zinsgarantie gibt unser aktueller Tagesgeldvergleich. Darin tummeln sich gleich vier Angebote mit Garantiezins in den Top5: VW Bank und Audi Bank sowie DAB Bank mit je sechs Monaten Zinsgarantie auf Einlagen bis 50.000 Euro sowie Cortal Consors mit zwölf Monaten Zinsgarantie – ebenfalls auf Einlagen bis 50.000 Euro.

Zinsgutschriften mit großer Bandbreite von monatlich bis jährlich

Ebenfalls wichtig beim Tagesgeldsparen ist die Frage nach der Zinsgutschrift. Je nach Bank kann diese mal monatlich, mal vierteljährlich oder gar jährlich erfolgen. Dieser Punkt wird von einigen Sparern gerne vernachlässigt, vor allem wenn nur auf die Höhe der Zinsen geachtet wird bei der Suche nach einem neuen Tagesgeldkonto. Doch der Zeitraum der Zinsgutschrift spielt gerade bei größeren Anlagesummen eine durchaus wichtige Rolle. Denn: je öfter die Gutschrift der Zinsen für das angelegte Tagesgeld erfolgt, desto eher kann auch der Zinsertrag angespart werden, und führt damit zu einem Effekt, der nicht vernachlässigt werden sollte, dem Zinseszinseffekt. Durch das Sparen der Zinsen wird ein neuer Zinsertrag geschaffen, der als Zinseszins bezeichnet wird. Durch diesen steigt der eigentliche Zinssatz je nach Ursprungsverzinsung mehr oder minder deutlich an, und der über das Jahr gesehene Ertrag an Zinsen ist damit höher als in dem Fall, in dem die Gutschrift der Zinsen nur einmal im Jahr erfolgt.

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