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Anleger haben Sehnsucht nach Sicherheit

Montag den 18.05.2009

Die Wünsche der Anleger: Sehnsucht nach Sicherheit

Ängste und Stress gehören für Verbraucher leider inzwischen zum Alltag. Die unübersehbare Menge an Produkten auf jedem Gebiet – vom Telefonanbieter über die Versicherung bis hin zur Altersvorsorge – löst nicht nur Frohlocken über die große Auswahl aus. Viele haben auch Angst, etwas zu verpassen oder die falsche Entscheidung zu treffen: Ein Fehler belastet umso schwerer, wenn viele „richtige“ Optionen zur Auswahl standen.

Hinzu – zum Verlangen nach Sicherheit – kommt die wenig Vertrauen erweckende Situation der Anlagen vieler Verbraucher. Belastet durch immer noch massive Verluste am Aktienmarkt – wer vor einem Jahrzehnt in den DAX investiert hat, steht heute mit zehn Prozent im Minus – und die trotz aller „Stresstests“ nach wie vor zweifelhafte Situation der Bilanzen vieler großer Banken machen sich nicht nur ältere Menschen Sorgen um die Sicherheit ihrer Anlagen, stellte eine Forsa-Studie fest. Viele Verbraucher schnallen den Gürtel enger, der Eintopf-Hersteller Sonnen Bassermann meldet Rekordabsätze.

Zumindest bei Sparanlagen und Tagesgeld sind Sorgen dank der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherungsvorkehrungen weitgehend unbegründet. Die Einlagensicherung soll diesen Sommer noch weiter ausgebaut werden, auf dann 50.000 Euro pro Kunde. Im Gespräch ist sogar eine Erhöhung auf 100.000 Euro ab dem 31.12.2010, mit einer Abschaffung der Anleger-Verlustbeteiligung.

Viele deutsche Banken sind durch Mitgliedschaft in Einlagensicherungsfonds noch weiter abgesichert, so dass selbst bei einer Pleite der Bank der Sparer seine Einlagen nicht verlieren kann. Damit sind die Einlagen sicherer als das „sichere“ Gold, das auf seinem historisch hohen Preisniveau einem gewissen Kursrisiko unterliegt. Auf der anderen Seite scheint der Abwärtstrend bei den Tagesgeldzinsen vorerst gestoppt.

Sicherheit, Einfachheit und sofortige Verfügbarkeit ohne Kursrisiko – nicht jeder kann es sich leisten, nach einem Crash fünf Jahre zu warten, bis sich sein Portfolio wieder erholt hat – machen Tagesgeld nach wie vor zu einer Anlage, die sich sehen lassen kann.

Redaktion (18.05.2009)


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