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Die Felsen in der Brandung

Sonntag den 12.10.2008

Die stabilsten Anlageformen

Eine Finanzkrise ist voller Risiken und Falltüren für den Anleger. Der Trend geht daher im Moment zu den Alternativen von Fonds und Aktie. So vielfältig das Angebot, so breit ist auch das Spektrum an Laufzeiten, Renditen und neuen Konzepten.

Nicht nur der eher konservative, risikoaverse Sparer bleibt den sicheren Alternativen treu, auch die noch abwartenden Aktienliebhaber verteilen ihr Geld neu – zumal eine rapide Erholung der momentanen Lage noch nicht in Sichtweite ist.

Im Folgenden eine Auswahl der bestehenden Möglichkeiten:

Spareinlagen
Spareinlagen sind Einlagen bei Kreditinstituten mit dem Ziel des langfristigen Vermögensaufbaus. Sparbuch, Sparcards, Sparbrief, vermögenswirksamer Sparvertrag und Sparpläne resp. Loseblattsparbücher sind mögliche Ausprägungen dieses Konzeptes.

Sparbuch
Der Langzeitklassiker Sparbuch ist noch unter den Anlagealternativen vertreten und erlebt gerade ein kleines Comeback. Es ist ein wenig mit Gold vergleichbar – man kann es sehen, fühlen und anfassen, und es wird sich höchstwahrscheinlich nicht buchstäblich in Luft auflösen. Da nehmen viele für dieses vertraute Gefühl der Sicherheit auch relativ niedrige Zinsen und längere Kündigungsfristen in Kauf

Die Banken und somit auch die Anleger sind über Einlagensicherungsfond und Verbund der Banken gesichert.

Banksparpläne

Regelmäßige Einzahlungen sind der Kern des Prinzips des Banksparplanes. Der Sparer entscheidet sich zum Beginn der Laufzeit für einen bestimmten Betrag, der dann monatlich abgebucht wird. Einige Girokonten beinhalten dieses Konzept automatisch mit Abschluss des Kontos. Die Ab- bzw. Umbuchungen erfolgen in der Regel gebührenfrei, einige Banken zahlen Prämien oder Boni.
Die Sicherheit dieser Anlagen ist ein beachtliches Plus in der aktuell turbulenten Finanzmarktphase, doch der Zinssatz ist größtenteils geringer als der möglicher Anlagealternativen.
Auf dem Markt gibt es nur wenige gute Anbieter. Der so gewillte Anleger sollte sich demzufolge im Vorfeld etwas Zeit für die Recherche nehmen. Besonderes Augenmerk sollte dem Unterschied einer festen Zinstreppe zum variablen Zinssatz gelten.

Bundeswertpapiere

Im Finanzmarkt gilt wie überall: Bei hohem Risiko können bei gutem Verlauf hohe Zinsen erwartet werden; bei geringem Risiko gibt es niedrige Zinsen.
Bundeswertpapiere oder auch synonym „öffentliche Anleihen“ sind Wertpapiere des Bundes, die zur Finanzierung von kurzfristigen Zahlungsengpass-überbrückungen herausgegeben werden. Der Statt leiht sich Geld auf dem öffentlichen Finanzmarkt. Der Erwerb und die Lagerung sind im Normalfall kostenlos.
Mögliche Varianten (nach Laufzeit geordnet):

  • Tagesanleihe – ähnlich dem Girokonto mit Tagesgeldzins und ganz neu auf dem Markt, Kontoführung kostenlos
  • Finanzierungsschätze (mit Zinstreppe)
    Typ I (1 Jahr)
    Typ II (2 Jahren)
  • Bundesobligationen (5 Jahre, relativ hohe Rendite, jährliche Zinsauszahlung, Kursschwankungen innerhalb der Laufzeit, Totalverlust nach Laufzeitende ausgeschlossen)
  • Bundesschatzbriefe (Mindestanlage 52 Euro, Zinstreppe)
    Typ A (6 Jahre – jährliche Zinsauszahlung)
    Typ B (7 Jahre – Zinsauszahlung kumulativ am Ende der Laufzeit – Steuervorteile erzielbar)
  • Bundesanleihen (10, 12, 15, 30 Jahre)

Der Schuldner ist in diesen Anlagen der Bund, welcher ein aktuelles Rating von AAA hat. Dieser Ratingcode steht für höchste Bonität, besser geht es nicht. Ihr Geld ist hier demzufolge sehr sicher.

Tages- und Festgeld

Die Anlage als Tagesgeld oder Festgeld unterliegt keinen Kursschwankungen. Die Einlagen sind gesetzlich abgesichert. Die Absicherung gilt grundsätzlich immer bis zu einem Anlagebetrag bis 20.000 Euro, bei den meisten Instituten – besonders den großen – auch weit darüber. Die privaten Banken sind über den Einlagensicherungsfond, die öffentlichen Institute (Volksbank, etc.) fangen sich im unwahrscheinlichen Fall einer eintretenden Zahlungsunfähigkeit gegenseitig auf.

Die derzeitigen, angebotenen Zinsen sind außergewöhnlich hoch – der Finanzmarktbedarf in Krisenzeiten macht es möglich.

Einer der aktuell beobachtbaren Trends ist das Girokonto mit Tagesgeldcharakter, einer Mischform, die die Vorteile der beiden Finanzprodukte miteinander verbindet. Auch der Übergang von länger gehaltenem Tagesgeld zu kurzfristigem Festgeld ist partiell fließend.
Wie immer zählt: Vergleichen, vergleichen, vergleichen.


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