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Sicherheit und Steuer beim Girokonto

PIN, TAN & Co. – auch Zinsen von Girokonten werden besteuert! Wie sicher ist mein Girokonto?

Generell ist Ihr Geld auf einem Girokonto sicher. Guthaben auf Girokonten sind keinerlei Zinsschwankungen unterworfen, d.h. das Guthaben behält stets seinen nominalen Wert (es sei denn, die Inflation wäre höher als die Girokontozinsen!).

Durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz von 1998 ist Ihr Geld auf dem Girokonto ebenso abgesichert wie auf dem Festgeldkonto oder als Tagesgeldanlage. Jedoch sollten Sie darauf achten, dass die Höchstsumme des abgesicherten Kapitals 20.000 Euro pro Kopf nicht übersteigt. Zudem gilt diese Absicherung nur für ein Konto je Bankinstitut und Kunde. Außerdem sind viele Banken an einem Einlagensicherungsfonds beteiligt. Diese sichern die Einlagen der Kunden weit über das gesetzliche Maß hinaus ab, so dass man hier im Normalfall davon ausgehen kann, dass die Einlagen vollständig sicher sind. Sparkassen und Genossenschaftsbanken besitzen dagegen eigene Absicherungen in Form von Stützfonds und Garantiefonds.

Dispo und Online-Banking – Sicherheit und Gefahren

Falls Sie häufig Dispokredite nutzen, kann es für Sie sinnvoll sein, sich gegen eine eventuelle Zahlungsunfähigkeit abzusichern. Viele Banken bieten zu diesem Zweck spezielle Versicherungen an, die im Falle einer plötzlichen, unerwarteten Zahlungsunfähigkeit oder im Todesfall ein überzogenes Girokonto ausgleichen.

Im Bereich Online-Banking sind besondere Sicherheitsmaßnahmen nötig, um die Daten Ihres Girokontos vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Zusätzlich zu der Verwendung abhörsicherer Leitungen für Ihre Bankgeschäfte und der Vergabe einer PIN kommen sogenannte TANs (Transaktionsnummern) zum Einsatz.

Bei diesem Verfahren bekommen Sie zunächst mit Ihren Kontounterlagen eine Liste mit Nummern zugeschickt. Für jede Transaktion, die Sie online von Ihrem Girokonto aus tätigen, müssen sie eine der Nummern von dieser Liste eingeben. Anschließend verliert die Nummer ihre Gültigkeit und kann für keine weiteren Transaktionen verwendet werden. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass nur der Besitzer der Liste, der Kontonummer und der PIN online auf das Konto zugreifen kann.

Selbst ein geringer Zinssatz ist versteuerungspflichtig

Auch wenn die Zinsen bei Girokonten eher unbedeutend sind – sie müssen trotzdem versteuert werden. Die Kapitalertragssteuer liegt derzeit bei 30% (zzgl. Solidaritätszuschlag). Falls Sie bei Ihrem Geldinstitut einen Freistellungsauftrag beantragen, fallen bis zu einem gewissen Betrag (750 Euro plus 51 Euro Werbekostenpauschale bei Singles; 1500 Euro plus 102 Euro Werbekostenpauschale) keine Kapitalertragssteuern an. Es ist auch möglich, Ihren Freibetrag auf mehrere Banken zu verteilen.

Falls Sie jedoch keinen Freistellungsantrag beantragen, bleiben 30% Ihrer Zinserträge plus Solidaritätszuschlag bei Ihrer Bank, die das Geld an den Staat weiterleitet. Bei Ihrer Steuererklärung werden die Zinserträge dann zu Ihrem persönlichen Steuersatz abgerechnet.


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