Tipps und Trends für dynamische Frauen
Allgemeine Tipps zur Vorsorge

Frauen haben eine höhere Lebenserwartung und eine geringere Rente. Finanzplanung ist für Frauen, die finanzielle Unabhängigkeit und persönliche Freiheit haben wollen, eine Notwendigkeit. Je früher damit begonnen wird, desto geringer ist der finanzielle Aufwand.
Früher galt noch die Meinung, dass Mädchen ja ohnehin heiraten würden und dann durch den Ehemann versorgt sind. Die Erkenntnis, dass ein Mann keine Versorgung ist, zeigt sich nicht nur beim überraschenden Tod des Gatten, sondern auch im Falle einer Scheidung. Heute nähern sich Frauen und Männer in Bildung und Beruf immer weiter an. Moderne Frauen brauchen ihr eigenes Versorgungskonzept, das sich flexibel an ihre Lebenssituation und die unterschiedlichen Lebensabschnitte anpasst.
Frauen stellen heute selbst die Weichen in Richtung Familie und Beruf. Sie entscheiden frei, ob sie lieber alleine oder mit einem Partner leben, heiraten, Kinder möchten, im Beruf bleiben, nach einer Erziehungszeit wieder in den Beruf einsteigen oder sich in der Selbständigkeit als Unternehmerinnen verwirklichen. Jede dieser gewählten Lebensphasen hat Auswirkungen auf den Vorsorge- und Versicherungsbedarf von Frauen.
"Diese Freiheit nehme ich mir"
Wer finanziell unabhängig durch das Leben geht, hat Versicherungsbedarf, das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Allerdings sollten Frauen bei ihrer Altersvorsorge auch ihre höhere Lebenserwartung einplanen. Wer heiratet, sollte prüfen, welche Versicherungen gemeinsam genutzt werden können und die Verträge zusammenlegen lassen. In der Lebensversicherung ist die Entscheidung, ob sich beide Partner in einem Vertrag für den Todesfall absichern wollen, nicht nur finanziell günstiger, sondern auch steuerlich von Vorteil.
Eine Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit ist vor allem dann wichtig, wenn gemeinsam Immobilieneigentum abbezahlt wird und für den Abbau von Schulden, die Eheleute auf beide Einkommen angewiesen sind. Auch für die "zweite Abnabelung" der Kinder, sollte die Finanzierung der Ausbildung, des Studiums und die Gründung eines eigenen Haushalts eingeplant werden.
Wissen was Frauen wirklich wollen
Frauen werden zunehmend von Versicherungen umworben. Denn Frauen treffen nicht nur mehrheitlich die Kaufentscheidungen über Finanzdienstleistungen, sie müssen ihre Versorgung auch langfristiger planen.
In der historischen Überlieferung "der treuen Weiber von Weinsberg" rettete die Angst vor Mittellosigkeit das Leben der Männer. Jede Frau konnte bei freiem Geleit, das mitnehmen, was sie tragen könne, bevor alles niedergebrannt und getötet wird. Diese Frauen haben ihre Männer aus der vom König und seinen Mannen belagerten Burg getragen.
Auf die Treue der Frauen wird heute wieder gesetzt: Generali Versicherungen belagern die Frauen zwar nicht, bieten Ihnen aber Sonderlösungen an: Bei Abschluss einer Unfallversicherung können Frauen ihren Ehemann eintragen lassen, dieser wird 15 Monate beitragsfrei in den Unfallschutz mit aufgenommen.
Leistung wichtiger als Vertriebsform
Positiv ist, dass hinter dem Sondervertrieb der Assekuranz, teilweise auch konkrete Angebote an Versicherungen mit Vorteilen in den Leistungen für die Zielgruppen stehen. Bei Frauen gibt es in der Unfallversicherung den Einschluss von frauentypischen Krankheiten und bei der Familiengründung für neugeborene leibliche Kinder und den hinzukommenden Mann eine beitragsfreie Versicherung für 15 Monate.
Unterm Strich kommt es darauf an, ob die Lösungen trotz der höheren Lebenserwartung von Frauen zu erträglichen Prämien angeboten werden und in den angebotenen Sachversicherungen frauenspezifische Leistungsvorteile und erwünschte Sonderleistungen berücksichtigt sind.
DB (24.11.08)
