Edelmetalle

Edelmetalle: Wenn die Wirtschaft schwächelt, glänzt das Gold.

Die Edelmetalle Silber, Platin, Palladium und vor allem Gold dienen weltweit in Form von Münzen und Barren als Zahlungsmittel. Edelmetalle haben den Ruf einer krisen- und inflationssicheren Anlage, auch wenn der Preis von Edelmetallen natürlich ebenfalls Schwankungen unterworfen ist. Große Mengen Gold werden von Zentralbanken als Bestandteil ihrer Reserven gehalten. Die Nachfrage nach Edelmetall als Anlageobjekt steigt besonders bei hoher Inflationsrate, instabilen Finanzmärkten und während politischer Krisen. Da der bei Weitem wichtigste Verbraucher von Gold die Schmuckindustrie ist, ist der Goldpreis neben diesen Einflüssen auch von der Nachfrage nach Luxusgütern und damit von der konjunkturellen Lage abhängig.

Nicht nur Gold, auch andere Edelmetalle sind eine Investition wert. Informieren Sie sich, welche Edelmetalle für Sie in Frage kommen.

Jetzt krisensicher in physische Edelmetalle investieren durch bankenunabhängige Lagerung ist die hier vorgestellte Anlage in Edelmetalle besonders sicher.

Gold im Höhenflug

Bisher tendierten die Notenbanken dazu, ihre Goldreserven nach und nach auf den Markt zu werfen. Dieser Trend scheint sich nun umzukehren und dürfte den Höhenflug der Goldpreise weiter anheizen.

Neben von angesichts hoher Staatsverschuldung und laxer Geldpolitik von Inflationsängsten getriebenen Privatanlegern und wohlhabenden Schmuckliebhabern kommt nun scheinbar zusätzliche Nachfrage nach Gold von den Zentralbanken. Der auf 1100 Dollar tendierende Unzenpreis für das gelbe Metall spiegelt nicht mehr nur die allgemeine Erholung der Rohstoffpreise und die anhaltende Schwäche des an Glanz verlierenden US-Dollar wider.

Viele Zentralbanken, die sich von der Absicherung ihrer Währungen durch Gold schon lange verabschiedet haben und nun ihre Goldreserven langsam in den Markt einspeisten, scheinen ihre Strategie wieder zu ändern. Viele vormals eifrige Verkäufer wie etwa die Schweizer sind zu einer abwartenden Haltung umgeschwenkt, wollen einen bestimmten Goldbestand halten oder kaufen sogar wieder zusätzliches Gold ein, möglicherweise um ein Signal für die garantierte Stabilität ihrer Währungen zu setzen.

Die russischen, philippinischen und mexikanischen Notenbanken haben im vergangenen Quartal ihre Bestände erhöht, und auch die Chinesen dürften ihre gewaltigen Währungsreserven in der derzeitigen Situation nicht alleine in Staatsschuldverschreibungen halten wollen. Die Verkäufe der verbleibenden Großverkäufer Deutschland, Schweden und Frankreich reichten in dieser Situation nicht aus, um unter dem Strich für eine Vergrößerung der auf dem Markt befindlichen Goldmenge auszumachen. Die Verkäufe der Notenbanken befinden sich mit nur 20% des Wertes von 2005 auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren. Die 1100er-Marke des Goldpreises könnte also nicht die letzte sein, die „geknackt“ wird.