1,00% p.a.

Festgeldzinsen berechnen


Tagesgeldzinsen berechnen


Depotwechsel-Angebote im Vergleich

Wer ein neues Wertpapierdepot eröffnet, kann häufig nicht nur von kostenloser Depotführung und günstigen Ordergebühren profitieren. Darüber hinaus bieten zahlreiche Banken bzw. Online-Broker attraktive Prämien für einen sogenannten Depotübertrag. Kunden erhalten also einen Bonus, sofern Sie bestehende Wertpapierbestände in ihr neues Depot transferieren. Als Wechselprämien winken z. B. hohe Tagesgeldzinsen, Sachprämien oder kostenlose Trades. Die nachfolgende Übersicht zeigt eine Auswahl von derzeit erhältlichen Depotwechsel-Angeboten inklusive Prämien.

Depotwechsel – Vergleich der Prämien-Angebote inkl. Kombiprodukte

Anbieter Depot-
gebühren
Orderkosten Prämie Antrag
* An eine Wertpapiertransaktion oder einen Vermögensbestand gebunden
Consorsbank Depotwechsel
Consorsbank
Depotwechsel
0,00€ ab 4,95€ bis 2,00% Tagesgeldzinsen p.a.
bis 20.000 EUR für 12 Monate
Zum Anbieter
TARGOBANK Depotwechsel
TARGOBANK
Depotwechsel
0,00€ ab 8,90€ bis 2,00% Tagesgeldzinsen p.a.
bis 40.000 EUR für 12 Monate
Zum Anbieter
S Broker Depotwechsel
S Broker Depot
+ Tagesgeld
0,00€* ab 8,99€ 300 EUR Guthaben für Ordergebühren Zum Anbieter
Merkur Bank Depotwechsel
Merkur Bank Depotwechsel
0,00€* 25,00€ 2,00% Zinsen p.a. aufs 6-Monats Festgeld für max. 500.000 EUR Zum Anbieter
OnVista Bank DepotwechselOnVista Bank Depot 0,00€* ab 5,00€ Bis 150 EUR Prämie bei Depotübertrag Zum Anbieter
maxblue Depotwechselmaxblue Depotwechsel 0,00€* ab 5,00€ Bis 150 EUR Prämie bei Depotübertrag Zum Anbieter
1822direkt Depotwechsel
1822direkt
Depotwechsel
0,00€* ab 4,95€ bis 150 EUR Prämie und
20% Rabatt auf Orderprovision für 6 Monate
Zum Anbieter
ING-DiBa DepotwechselING-DiBa Depot 0,00€* ab 5,00€ Bis 75 EUR Prämie und 6 Monate handeln für pauschal 4,50 EUR Zum Anbieter
Fonds-Super-Markt DepotwechselFondsSuperMarkt 0,00€ (nur Fonds/ETFs) Bis 4.000 EUR Barprämie bei Übertrag Fonds-Depotvolumen ab 10.000 EUR bis über 400.000 EUR Zum Anbieter

Wie funktioniert ein Depotwechsel?

Prinzipiell funktioniert ein Depotwechsel sehr einfach: Zunächst muss das neue Depot eröffnet werden (siehe Grafik) – was üblicherweise kostenfrei bleibt. Bei vielen Online-Brokern bzw. Direktbanken ist die Depotführung ebenfalls gebührenfrei. Die Durchführung des Depotübertrags übernimmt in der Regel der neue Anbieter. Über ein Formular (im Internet oder auf Papier) wird dann der neue Depotanbieter ermächtigt, bestehende Wertpapiere aus dem alten Depot umzubuchen.* Daraufhin befinden sich die Bestände ganz oder anteilig (je nach Wunsch) im neuen Depot. Auch die Löschung des bisherigen Depots übernehmen zahlreiche Banken auf Antrag. Fazit: Der Kunde kann sich beim Depotwechsel weitestgehend zurücklehnen und vom Service der Bank profitieren.

Grafik: Ablauf des Depotwechsels

Depotwechsel Grafik

Grafik: Tagesgeld.de /*Alternativ kann der Übertrag vom Anbieter des alten Depots erfolgen.

FAQs zum Depotwechsel

Alle wichtigen Fragen zum Depotwechsel kurz und kompakt beantwortet:

Was kostet ein Depotwechsel?

In der Regel ist ein Depotwechsel für den Verbraucher kostenlos. Er wird als Service der Finanzinstitute angesehen. Mitunter profitieren Anleger sogar von einem Depotwechsel, da sie ggf. nicht nur weniger Gebühren zahlen, sondern zusätzliche Wechselprämien erhalten. Wichtig: Die bisherige Bank darf keine Kosten für den Wechsel erheben. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) 2004 entschieden (Az. XI ZR 200/03). Demnach sind Finanzinstitute zum kostenfreien Depotübertrag verpflichtet. Bestehende Depotgebühren decken sämtliche Kosten der Verwaltung inkl. des Wechsels. Darüber hinaus kommen die Banken mit der Herausgabe der Wertpapiere lediglich ihrer gesetzlichen Pflicht nach, d. h. sie verwahren die Papiere für den Kunden.

Wie lange darf ein Depotübertrag dauern?

Eine gesetzliche Regelung für die Dauer eines Depotübertrags gibt es nicht. Der Zeitrahmen ist entsprechend von der Bank abhängig. Idealerweise ist mit einer Dauer von 2 bis 3 Wochen zu rechnen, mitunter sind allerdings bis zu 6 Wochen möglich. Wie schnell ein Depotübertrag erfolgt, hängt nicht zuletzt von den Wertpapieren im Depot ab. Wichtig: Während der Depotübertrag läuft, können keine Transaktionen erfolgen, d. h. der Kunde hat keinerlei Zugriff auf die Papiere. Es empfiehlt sich deshalb, den Zeitpunkt vorab festzulegen.

Welche steuerlichen Konsequenzen hat ein Depotübertrag?

Bei einem Depotübertrag gibt es verschiedene Modelle, die steuerlich unterschiedliche Konsequenzen haben.

  • Beim klassischen Übertrag eines Wertpapierdepots von einer Bank zur anderen (Depotübertrag ohne Gläubigerwechsel) bleibt alles steuerneutral – vorausgesetzt der oder die Depotinhaber sind identisch. Anschaffungsdaten werden hierbei mit übertragen (Kaufdaten und -kurse).
  • Anders sieht das Verfahren aus, wenn der Depotübertag zwischen Ehepartnern erfolgt oder auf einer Schenkung basiert (Depotwechsel mit Gläubigerwechsel). Erfolgt ein Depotübertrag auf das Depot der Ehefrau/des Ehemanns oder auf ein gemeinsam geführtes Wertpapierdepot, so wird dies als unentgeltlicher Übertrag klassifiziert. Derart gestaltete Überträge gelten nicht als Verkauf, landen aber als Meldung beim Fiskus. Sämtliche Anschaffungsdaten werden auch diesmal mit übertragen.
  • Kein Verkauf ist ebenfalls ein Depotübertrag aufgrund einer Erbschaft. Für diesen sind prinzipiell die gleichen Aussagen gültig, wie für die Übertragung bei Ehepaaren. Hier erfolgt lediglich eine Meldung gemäß dem Erbschaftssteuergesetz. Abgeltungssteuer fällt nicht an.
  • Steuerlich relevant ist ein Depotübertrag an Dritte (Depotübertrag mit Gläubigerwechsel, entgeltlich). Dieser Übertrag gilt als Veräußerung und demzufolge ist ggf. die Abgeltungssteuer zu zahlen.

Was ist steuerlich zu beachten, wenn Wertpapiere vor dem 1.1.2009 gekauft wurden?

Die Regelungen zur Abgeltungssteuer gelten seit dem 1. Januar 2009. Entsprechend ist für alle Wertpapiere, die nach dem 31.12.2008 gekauft wurden, eine Abgeltungssteuer für realisierte Kursgewinne zu zahlen. Für vor dem 1.1.2009 erstandene Wertpapiere gilt indes ein Bestandsschutz, d. h. die bis zu diesem Datum geltenden Richtlinien bleiben bestehen.

Lassen sich die Töpfe zur Verlustberechnung beim Depotwechsel übertragen?

Prinzipiell ja. Wenn ein gesamtes Wertpapierdepot übertragen wird, lassen sich auch die Verlustverrechnungstöpfe für die Abgeltungssteuer transferieren. Gleiches gilt für im Ausland gezahlte Quellensteuer – dieser Topf wandert ebenfalls mit. In der Regel ist die Mitnahme der Verrechnungstöpfe sowohl komplett als auch anteilig (bei einem Teiltransfer) möglich.

Lassen sich Bruchstücke eines Anteils übertragen?

Vor allem Kunden mit einem Fondssparplan erwerben für ihre eingezahlten Beträge oft „unrunde“ Fondsanteile, also Bruchstücke von Wertpapieren. Bei einem Depotübertrag lassen sich diese Bruchstücke nicht auf das neue Depot transferieren. Je nach Wunsch besteht die Möglichkeit die Bruchstücke zu veräußern oder auf dem alten Depot zu belassen. Bei letzterer Variante sollten allerdings etwaige Gebühren (z. B. für das bisherige Depot) beachtet werden.

Fragen & Antworten

Sie haben Fragen zu diesem Produkt? Hier haben Sie die Möglichkeit eigene Fragen zustellen, welche dann durch unser fachkundiges Redaktionsteam beantwortet werden.

  1. Poppinga fragte am #

    Was sind Orderkosten? Werden die intern von der Bank bei einem Depot-Wechsel berechnet?

    1
    • Antwort der Redaktion vom 5. Mai 2014 um 15:01: #

      Orderkosten sind die Kosten, die bei einer Order – also einem Kauf- oder Verkaufsauftrag – anfallen. Mit dem Depotwechsel haben die nichts zu tun.

      2
  2. Norbert fragte am #

    Muss die Depot-Übertragsungsprämie (0,5% v. Depotwert z.B. 20.000 € = 100 €) der Abgeltungssteuer unterworfen werden?
    Auszahlung ca. 75 an mich und 25 an Finanzamt oder handelt es sich um einen steuerfreien Vorgang?
    Vielen Dank für die Beantwortung

    3
    • Antwort der Redaktion vom 29. Oktober 2014 um 12:23: #

      Bei den oben genannten Angeboten mit Übertragungsprämien handelt es sich um eine Verzinsung des Tagesgeldes. Diese unterliegen der Abegeltungssteuer. Falls wir Ihre Frage nicht ausreichend beantwortet haben sollten, bitten wir dies zu entschuldigen. Bitte stellen Sie Ihre Frage dann gezielt noch einmal an unsere Redaktion und führen sie diese genauer aus. Wir hoffen, Ihnen wenigstens ein wenig geholfen zu haben. MFG

      4
  3. Jörg schäfer fragte am #

    Mein Vater und meine Mutter haben ein gemeinsames Depot. Nun ist mein Vater verstorben und meine Mutter ist laut Erbschein die Alleinerben und führt folglich das Depot allein weiter.
    Nun will sie das Depot auf mich als einzigen Sohn in mein bei einer anderen Bank vorhandenes Depot übertragen.
    Hinweis: alle Wertpapiere im Depot meiner Mutter wurden vor dem 1.1.2009 angeschafft.
    Wie wird der Vorgang abgewickelt?
    VG
    Jörg Schäfer

    5
    • Antwort der Redaktion vom 8. September 2015 um 09:30: #

      Sehr geehrter Herr Schäfer,

      wir bitten Sie, sich direkt mit dem neuen Kreditinstitut in Verbindung zu setzen, zu dem das vorhandene Depot übertragen werden soll. Dieses kann Ihnen genaue Auskunft zur Abwicklung des Depotwechsels geben.

      Viele Grüße,
      Ihr Tagesgeld.de-Team

      6

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